Canarie oder Die Liebe in Zeiten von Corona

Liebe Freunde der Blockflötenmusik im Allgemeinen und von Flauto Vivo im Besonderen – wir haben etwas für Euch: unser brandneues Video „Canarie“ – und exklusiv: der Director’s Cut!

Inspiriert zu diesem Werk hat uns der Hamburger Komponist Sören Sieg, der Anfang 2020 einen Video-Wettbewerb zu einigen seiner wunderbaren Kompositionen ausgeschrieben hat. Wir haben ja vor nicht allzu langer Zeit mit unserem Video zu „Spectrum“ Filmluft geschnuppert und waren seither ordentlich angefixt. Da kam uns Sörens Wettbewerb wie gerufen! Ein schönes Stück war schnell gefunden: „Canarie – 12 Variationen über ein altes holländisches Tanzlied“.

Die Canarie ist ein Volkstanz von den Kanaren, bei dem angeblich die Männer, sobald sie erklang, ihre Angebeteten ergriffen und sich über die Schulter warfen, um sie auf die Tanzfläche zu befördern. Bei der Canarie geht es also – richtig: um die Liebe. Auch in die Barockmusik hat die Canarie Einzug gehalten, aber da ging es vermutlich etwas gesitteter zu. Eine Canarie des holländischen Lautenisten Joachim van den Hove (1567 – 1620) inspirierte Sören Sieg zu 12 Variationen für Blockflötentrio, die uns die Freuden und Qualen der Liebe in all ihren Facetten musikalisch erleben lassen.

Wir haben für unser Video einige Variationen ausgewählt und filmisch umgesetzt. Die Aufnahmen entstanden unter erschwerten Bedingungen: Am Drehtag fielen zwei unserer MitspielerInnen wegen Corona-Verdachts aus, so dass wir einige Sätze kurzfristig umbesetzen mussten. Trotzdem haben wir es mit der Kurzversion (Thema und 4 Variationen) im Wettbewerb bei harter Konkurrenz unter die besten zwölf geschafft.

Noch schöner als unseren Wettbewerbsbeitrag finden wir die lange Version, unseren Director’s Cut mit noch 3 Variationen mehr, den es hier zu sehen gibt. Freut Euch auf Flauto Vivo in ungewohnter Kulisse und auf eine herzergreifende Liebesgeschichte zwischen zwei holländischen Blockflöten – natürlich mit Happy End!

Vielen Dank auch an den Wilhelmsburger Windmühlenverein e.V., der uns den Dreh in der wundervollen Windmühle „Johanna“ ermöglichte und an unsere beiden Kameramänner, die diesen besonderen Film überhaupt erst möglich gemacht haben.

Veröffentlicht in Allgemein, in eigener Sache.

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