Was ergibt sieben mal sieben?

Ein ganz feines Konzert!

Unser ambitioniertes Vorhaben, ein ganzes Programm nur mit Stücken im Bezug zur Sieben zusammenzustellen, hat sich ausgezahlt! Insgesamt sieben 😉 Stücke sind zusammengekommen, davon vier, die sich thematisch oder kompositorisch mit der Sieben beschäftigen, ergänzt mit drei einfach nur siebenstimmigen Stücken. Und das alles gespielt auf Blockflöten in sieben Größen…

Melanchthonkirche

Melanchthonkirche

In den zwei neuen Gemeinden, in denen wir zu Gast sein durften, wurde das Programm mit Interesse und Spaß aufgenommen.

Es ist wirklich erstaunlich, was man mit der Sieben alles anstellen kann. Von Gabrieli, der eine wunderschöne siebenstimmige Canzone beigesteuert hat, über die 7 Tugenden (nur 4-stimmig) von Erasmus Widmann, das anstoßgebende 7×7 von Dietrich Schnabel – ursprünglich als Etüden gedacht, jedoch sehr lohnend in der Erarbeitung – und ein klasse Folklorestück von Alyson Lewin sowie die „Seven“ Suite von Paul Richards, welche im ersten Anspielen etwas sperrig war, sich jedoch zum heimlichen Lieblingsstück gemausert hat, bis zum Höhepunkt des Konzertes:

 

Kapelle des Schröderstiftes

Kapelle des Schröderstiftes

Das erste Mal in seiner 14-jährigen Leitung von Flauto Vivo hat Hartmut Stanszus ein großes Werk für uns geschrieben. Sieben Sätze in teilweise minimalistischem Stil, welche verschiedene thematische Bezüge zur Sieben beinhalten. Wie so oft in seiner Musik malt er mit wenigen Tönen sehr unterschiedliche Stimmungen und farbenreiche Bilder in die Köpfe der Zuhörer. Sicher werden wir dieses Stück nicht das letzte Mal gespielt haben. Danke Hartmut!

Veröffentlicht in Konzertberichte.

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